Das Schul-Wetter-Netz
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 Geschichte des SWN 

Datum
Ereignis
1996 Erste Kontakte zwischen Leinefelde und Magdeburg
1997 Gründung des SWN mit den 4 Gründungsmitgliedern
1999 Erstes gemeinsames Treffen auf der SWN-Fachtagung in Bad Berka
2000 Zweite SWN-Tagung in Leinefelde
2001 Aufbau einer Internetdatenbank mit wetterrelevanten Größen (Ivo Rössling, Magdeburg)
Neues Design der SWN- Seiten
(Konrad Mühler, Magdeburg)


Entstehung des Schulwetternetzes

Schon 1996 entstand durch die jeweilige Schulpräsentation im Internet ein reger E-mail-Austausch zwischen der Regelschule "A. Schweitzer" Leinefelde und dem Siemensgymnasium Magdeburg, die ähnlich wie Leinefelde eine eigene Conrad- Wetterstation aufbauten und Datenermittlung betrieben.
So kam es zwischen den Schülern Konrad Mühler und Ivo Rössling aus Magdeburg, den Wetterfröschen aus Leinefelde (Nils Bräutigam, Matthias Lenz, Jens Köhler, Michael Hupe und Michael Wilken) und mir als Projektleiter Leinefelde zu einem regen E-mail- Erfahrungsaustausch bezüglich Messtechnik und Datenauswertung, der bis heute gepflegt wird.

Fast gleichzeitig wurden wir auch von Volker Kragl und seinem Wetterteam vom Gymnasium an der Willmsstraße Delmenhorst im Internet entdeckt- auch hier standen im E-mail-Austausch zuerst technische Probleme  im Mittelpunkt. Schnell entwickelte sich daraus zwischen den Schülern und Lehrern die Idee, die eigenen Daten untereinander zu vergleichen und so unsere ortsgebundenen Auswertungen zu bereichern.

Erste einzelne E-mails mit Austauschdaten gab es schon 1996 ( Problem: unterschiedliche Messzyklen).  Da nun die Rolle der Schulen im Internet langsam aber sicher immer gewichtiger wird, haben wir im Frühjahr 1997 verstärkt versucht, durch Recherchen weitere Bildungseinrichtungen in Deutschland ausfindig zu machen, die Wetterdaten aufnehmen und auswerten.

So kamen im Sommer 1997 vier Schulen (Gründungsmitglieder) in Deutschland zusammen, die eine vergleichende Untersuchung ihrer Wetterdaten im Internet präsentieren wollten. Sie gaben den Startschuss zum bundesweiten Pilotprojekt "Schulwetternetz".
Da die Rolle der Schulen im Internet immer gewichtiger wurde, haben
Bildungsserver eine eigene Internetadresse und präsentierten in einer ersten Phase vergleichende Untersuchungen zu den Tagesmitteltemperaturen.

Das Schulwetternetz beinhaltet somit die Idee, Schulen in  Deutschland zu finden, die ihre eigene Wetterdatenermittlung betreiben und diese hier zusammenführen wollen. Die Schulwetternetzseiten sind ebenfalls eine Gemeinschaftsproduktion verschiedener Schülergruppen. Das Layout entwickelten die Magdeburger, die Inhalte entstanden in Leinefelde als Zusammenarbeit der Wetterfrösche und  Bernd Kittlaus.

Ich glaube heute sagen zu können, dass wir bei der Geburt unserer gemeinsamen Idee nicht geahnt haben, welche Ausmaße und welches Interesse aus dem Internet auf uns zukommen werden. Trotzdem sind nachfolgend einige Probleme zu nennen, die man kennen und überwinden muss:  "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer"- sagt man, und so ist es auch mit der Öffentlichkeitswirksamkeit einer Idee. Wir machen nun schon  über ein Jahr kräftig Werbung im Internet und auch außerhalb und haben doch erst wenige weitere Schülergruppen gefunden, die bei uns mitmachen wollen. Nach dem Interesse für unsere erste gemeinsame Tagung zu urteilen, wird die Gruppe der Wetterbegeisterten aber zunehmend größer. Man braucht viel Geduld!

Wir haben seit unserer Präsentation im Internet unzählige technische Anfragen bekommen und alle beantwortet und von den meisten Schulen das Signal zur Mitarbeit erhalten- aber später leider nichts mehr von diesen Schulen gehört. Schade! In der Tat beinhaltet die Wetterstation von Conrad electronic einige technische Probleme, wie zum Beispiel die unzureichende Funkübertragung, die Netzwerkunfähigkeit der Software, die Normierung der gemessenen Daten ect.-  diese lassen sich aber mit vereinten Kräften lösen!

Wir werden nicht verzagen und jeder weiteren interessierten Schule alle Unterstützung zukommen lassen, die für uns möglich ist. Wir denken, für Schulen besteht bei unserem Projekt desweiteren das Problem der Kontinuität. Sinn macht unsere Projektidee nur dann, wenn die beteiligten Schülergruppen auch jeden Monat am Ball bleiben und ihre Auswertungen betreiben, um diese dann im Schulwetternetz zusammen zu führen. Wetteruntersuchungen haben nun einmal langfristigen Charakter! 


Wir möchten die Maschen dieses Netzes immer enger gestalten und suchen natürlich stets Schulen, die sich bei unserer Zusammenarbeitsform einbinden wollen.

Bernd Kittlaus 1999


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